"Diese Reise war weit mehr als ein Schulprojekt. Sie war ein Erlebnis, das uns als Gruppe enger zusammengeschweißt hat – mit vielen unvergesslichen Eindrücken und echtem Teamgeist. "
Samstag, 3. Mai 2025
Ein langer, spannender Reisetag nach Saintes
Am frühen Morgen trafen wir uns beim Schulzentrum, wo das Busunternehmen sowie Frau Wolf-Storf und Frau Mohr bereits auf uns warteten. Nach dem Beladen des Busses startete das Abenteuer. Ursprünglich wollten wir nach Ulm fahren, doch wegen Bauarbeiten ging es spontan nach Stuttgart – dank der Flexibilität unseres Busunternehmens kein Problem.
In Stuttgart angekommen, suchten wir den richtigen Bahnsteig für den TGV, der uns mit über 300 km/h Richtung Paris chauffierte.
In Paris ging die Reise spannend weiter: Die Metrofahrt war ein Erlebnis für sich. Zwischen fremden Schildern, vielen Menschen und engen Gängen war volle Konzentration gefragt. Schnell einsteigen, festhalten, im richtigen Moment wieder aussteigen – gar nicht so einfach in der riesigen Stadt. Doch gemeinsam meisterten wir auch diese Herausforderung.
Trotz knapper Zeit und fehlender Anzeigen schafften wir es mit viel Einsatz noch rechtzeitig in den Zug nach Saintes. Die letzte Etappe führte uns über Angoulême, bis wir nach einem langen, aber erlebnisreichen Tag endlich in Saintes ankamen.
Ein abenteuerlicher Start in unsere Reise – voller Teamgeist, kleinen Herausforderungen und großer Vorfreude auf das, was noch kommt!
Mustafa
Sonntag, 4. Mai 2025
Den ersten Tag in Frankreich verbrachten wir mit unseren Austauschpartnern in den Gastfamilien.
Montag, 5. Mai 2025
Um die Geschichte der Stadt auf eine interessante und einfache Weise kennenzulernen, durften wir ins Rathaus, wo wir von der Bürgermeisterin empfangen wurden. Sie hat uns mit Kostümen und kleinen Rollenspielen die Stadtgeschichte nähergebracht. Anschließend gab’s leckeres Gebäck und Getränke, was super war, um den Besuch im Rathaus gemütlich ausklingen zu lassen. Bevor wir wieder zur Schule zurückgegangen sind, haben wir noch „Abbaye aux dames“ und die wunderschöne Kathedrale von Saintes besichtigt. Zurück an der Schule haben wir dann zusammen mit unseren Austauschpartnern in der Kantine zu Mittag gegessen. Nach einer Stunde Pause begann der Unterricht, der bis 19 Uhr dauerte.
Serwaa
Dienstag, 6. Mai 2025
Wir sind um 9:30 Uhr vom Lycée Bellevue aufgebrochen und fuhren etwa 30 Minuten nach Cognac, um die Hennessy-Brennerei zu besichtigen. Nach unserer Ankunft überquerten wir den Fluss „La Charente“, da die Führung auf der gegenüberliegenden Seite stattfand. Während dem Rundgang bekamen wir interessante Einblicke in die Geschichte und Herstellung des bekannten Getränkes. Doch als wir am Ende vor einer
Vitrine stehen blieben, staunten wir nicht schlecht: Die darin ausgestellte Cognac-Flasche kostete sage und schreibe 40.000€!
Im Anschluss ging es weiter zur „Abbaye aux Dames“ wo wir an einer Klangreise teilnahmen. Ausgestattet mit Kopfhörern tauchten wir in die französische Geschichte ein und genossen die eindrucksvolle akustische Erfahrung.
Anna
Mittwoch, 7. Mai 2025
Am Mittwoch, dem 7. Mai, trafen wir uns um 8:30 Uhr bei der École Bellevue. Gemeinsam spazierten wir zum Kanuverleih. Dort angekommen, zogen wir uns um und der Monsieur erklärte uns noch kurz auf Französisch die Basics – das war eine compréhension orale! Nachdem wir die Kanus zum Steg getragen hatten, ging es endlich los: Wir paddelten auf der Charente entlang und konnten dabei die alten, wunderschönen Fassaden von Saintes vom Wasser aus bewundern und erfuhren zudem einige spannende Fakten zur Geschichte von Saintes.
Nach der Kanufahrt waren wir alle nass und müde, jedoch zufrieden.
Tamara
Donnerstag, 8. Mai 2025
Nachdem der 8. Mai in Frankreich ein Feiertag ist, kamen wir in den Genuss eines weiteren Familientages mit unseren Austauschpartner:innen in den Gastfamilien.
Freitag, 9. Mai 2025
Um 9:30 Uhr trafen wir uns alle am Bahnhof in Saintes. Mit dem Zug ging es zunächst nach Angoulême und dann direkt weiter mit dem TGV Richtung Paris.
In Paris angekommen, stiegen wir in die Metro um und fuhren zum Ostbahnhof „Paris-Est“. Dort wurden wir von einem besonderen Moment überrascht: Ein junger Mann spielte am Klavier wunderschöne Melodien – ein kurzer, aber berührender musikalischer Moment in der Stadt der Liebe.
Anschließend ging es weiter in unseren Zug nach Ulm. Diese Fahrt werde ich so schnell nicht vergessen – selten habe ich so viel mit unseren Lehrpersonen gelacht! Die Stimmung war ausgelassen, und es fühlte sich an, als würden wir kilometerweit einfach nur gemeinsam Spaß haben.
In Ulm wartete unser Busfahrer bereits auf uns, und wir traten die letzte Etappe nach Reutte an. Dort angekommen, wurde ich von meinen Freunden mit einer warmen Umarmung empfangen – ein schöner und emotionaler Moment.
Mustafa
Mein Fazit: Diese Reise war weit mehr als ein Schulprojekt. Sie war ein Erlebnis, das uns als Gruppe enger zusammengeschweißt hat – mit vielen unvergesslichen Eindrücken und echtem Teamgeist.