Familien- und Alltagsleben in Frankreich

Anna

Sonntag

Am Sonntag haben meine Austauschpartnerin und ich zunächst ausgeschlafen. Am Nachmittag fuhr ich mit meiner Gastfamilie in die schöne Stadt „La Rochelle“, wo wir am Hafen zu Mittag gegessen haben. Später unternahmen wir gemeinsam mit Serwaa und ihrer Gastfamilie einen Spaziergang am Meer. Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen, indem wir alle zusammen einen Film schauten. 

Donnerstag

Am Donnerstag war in Frankreich ein Feiertag, weshalb wir ausschlafen konnten. Am Nachmittag besuchten wir einen Flohmarkt, der jedes Jahr am 8. Mai stattfindet. Anschließend aßen wir gemeinsam zu Mittag – das Essen war sehr lecker. Am Abend durfte ich am Karateunterricht teilnehmen, da meine Austauschpartnerin und ihre Brüder Karate als Hobby betreiben und ihr Vater Karatelehrer ist. 

Dalia

Sonntag

Am Sonntag, unserem ersten Familientag, machten wir uns gegen 10 Uhr auf den Weg, um drei Städte in der Region zu erkunden. Während der Autofahrt lief Musik und die Stimmung war entspannt und fröhlich. 

Unser erster Halt war La Rochelle, eine beeindruckende Hafenstadt am Atlantik. Sie spielte in der Neuzeit eine wichtige Rolle für Frankreich, sowohl historisch als auch wirtschaftlich. Nach einem Spaziergang durch die Altstadt stärkten wir uns dort bei einem gemeinsamen Mittagessen. 

Anschließend fuhren wir in eine weitere Stadt, deren Name mir leider entfallen ist. Dort besichtigten wir ein historisches Kriegsschiff, das von Karl XIV. im Krieg verwendet wurde. 

Zum Abschluss des Tages besuchten wir die einzige Seilfabrik Frankreichs, die alle Seile für die französischen Schiffe herstellt. Die Führung war sehr interessant, und ich konnte an diesem Tag viel Neues über Geschichte und Handwerk lernen. 

Donnerstag

Der zweite Familientag am Donnerstag bot uns dank des schönen Wetters die perfekte Gelegenheit, ans Meer zu fahren. Wir besuchten die touristische Stadt Royan, wo wir auch auf die Familie meiner Freundin trafen, die ebenfalls am Austausch teilnahm. 

Nach einem Strandspaziergang erzählte mir meine Austauschfamilie die Geschichte von Royan und gemeinsam erkundeten wir die Stadt, um danach ein Picknick im Park zu machen.  

Im Anschluss ging es weiter zu einem Leuchtturm umgeben von großen Dünen. Um mir ein Gefühl von Heimat zu vermitteln, wanderten wir auf die großen Dünen und später noch auf die Spitze des Leuchtturms, von dem man eine großartige Aussicht über das Dorf hatte.  

Am Fuße des Leuchtturms erwartete uns noch ein Souvenirgeschäft, in dem ich noch ein Andenken für meine Familie kaufen konnte. Abends ging es dann ans Packen und gemeinsam aßen wir zum letzten Mal zusammen Abendessen. 

Mustafa

Sonntag - Ein entspannter Tag mit viel Action und Spaß 

Während ich mich vom Trubel des Vortags erholte und bis 10:30 Uhr ausschlief, war meine Gastfamilie schon früh auf den Beinen. Mme Bonsvy hatte eine großartige Idee: Wir sollten Bowling und Billard spielen gehen! 

Also machten wir uns gemeinsam auf den Weg zur Sporthalle. Die Stimmung dort war super, wir haben viel gelacht und hatten eine tolle Zeit. 

Zurück zu Hause zeigte mir Monsieur Bonsvy stolz seine kleine Werkstatt – auf Französisch nennt man sie „Atelier de bricolage“. Besonders cool: In der Ecke hing ein Boxsack! Da ich in meiner Freizeit Muay Thai trainiere, konnte ich ihm gleich ein paar Tricks zeigen. 

Am Abend ließen wir den Tag gemütlich ausklingen und mein Austauschpartner, sein Bruder und ich schauten noch gemeinsam einen Film. Ein rundum gelungener Tag – mit Sport, Spaß und vielen neuen Eindrücken! 

Architektur in Frankreich im Vergleich zu Österrich

 Während der Reise ist mir aufgefallen, dass die Architektur in Frankreich ganz anders ist als in Österreich. Die Häuser und Gebäude in Frankreich wirken viel älter und eher romanisch. In Saintes zum Beispiel gibt es viele alte Steinbauten, enge Gassen und Kirchen, die richtig historisch aussehen. Besonders spannend fand ich das alte Amphitheater – so etwas habe ich in Österreich noch nie gesehen. 

In Österreich sieht alles moderner aus. Viele Häuser sind neu gebaut oder renoviert und oft gerade, schlicht und eher praktisch. Es gibt natürlich auch bei uns alte Gebäude, aber oft ist alles viel neuer und nicht so „geschichtlich“, wie es in Frankreich wirkt. Dieser Unterschied war spannend zu beobachten. 



 

Serwaa

Sonntag

La Rochelle 

Am Sonntag durfte ich zum ersten Mal den ganzen Tag mit meiner Gastfamilie verbringen. Gemeinsam machten wir einen Spaziergang durch ihr Dorf Saujon, wobei ich einiges über die kleine Stadt lernen konnte. Nach einer Mittagspause zu Hause fuhren wir nach La Rochelle, wo wir eine der ältesten Kirchen der Stadt besuchten. Meine Gastfamilie erzählte mir von der Geschichte La Rochelles und zeigte mir viele interessante Ecken der Stadt. Als es zu regnen begann, machten wir uns auf den Heimweg. Nach einer kurzen Auszeit für mich allein war schließlich das Abendessen fertig: Es gab Crêpes, gefüllt mit Schinken und Ei. 


Donnerstag

Royan 

 

Am Donnerstag begann unser Tag recht spät, da wir aufgrund des Feiertags keinen Schulunterricht hatten. Nach einem sehr entspannten Vormittag aßen wir gemeinsam zu Mittag und machten uns danach bereit für einen Ausflug nach Royan. Dort kaufte ich Souvenirs für meine Familie. Anschließend besuchten wir einen Strand, an dem ich zum ersten Mal den Atlantik sehen konnte. Nach einem kurzen Spaziergang am Meer bereitete sich meine Austauschpartnerin auf ihr Konzert vor, das gegen 18 Uhr begann. Das Konzert war wirklich beeindruckend. 


Tamara

Sonntag

Am Sonntag war der erste Familientag. Um 9:45 Uhr fuhren wir mit dem Auto etwa eine Stunde zur „île d'Aix", einer Insel, die besonders dafür bekannt ist, dass Napoleon dort lebte. Auf dem Weg zeigte mir die Gastfamilie typische französische Lieder. Um auf die Insel zu gelangen, nahmen wir eine Fähre. Auf der „île d’Aix " angekommen, spazierten wir, kauften Souvenirs und sammelten Muscheln. Als wir hungrig wurden, suchten wir uns einen schönen Platz zum Picknicken. Die Mutter, Élisabeth, hatte einige Sandwiches vorbereitet, dazu gab es Chips. 

Donnerstag

Am zweiten Familientag besuchten wir, die bei Touristen beliebte Stadt, Royan. Nach der einstündigen Autofahrt gingen wir zum wunderschönen Strand. Dort trafen wir die Familie meiner Freundin, die ebenfalls am Austausch teilnahm. Nach einem gemeinsamen Strandspaziergang lockte uns der Duft von Austern in ein Restaurant, wo wir unser Mittagessen genießen konnten – c‘était délicieux! Gestärkt schlenderten wir durch die Einkaufsstraße von Royan. Da ich zuvor meine Liebe zur Fotografie erwähnt hatte, besuchten wir eine Fotoausstellung von Vivian Maier. Sie hielt das alltägliche Leben im 19. Jahrhundert mit eindrucksvollen Bildern fest. Zuhause angekommen spielten wir noch Kartenspiele und aßen ein letztes Mal gemeinsam zu Abend.  
Das war ein toller Abschlusstag!